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Städtefahrt 2010 nach Rinteln 

 
„Landschaftlich wunderschön an der Weser gelegen, mit historischer Altstadt und einigen kulturellen Highlights sowie Urlaubsattraktionen, die Sie nirgendwo anders finden - das bietet das Städtchen Rinteln“. So stand es im Reiseprosekt und machte uns die Entscheidung leicht, unsere diesjährige Städtefahrt nach Rinteln zu planen.
Und so machten sich 20 Reisende und 1 Hund am Freitag, dem 1.10.2010 auf den Weg um ein interessantes Wochenende zu verbringen. Quartier bezogen wir im Hotel „Stadt Kassel“, mitten im historischen Altstadtkern.
Das Zentrum der Stadt bildet der prächtig herausgeputzte Marktplatz, der gemeinsam mit der gesamten Altstadt als Kleinod der Weserrenaissance gilt. Bei einem ersten Bummel durch die Gassen von Rinteln konnten wir bereits einen Blick auf die wunderschönen, alten Fachwerkhäuser werfen und genossen ein Gläschen Wein/Sekt auf dem hiesigen Weinfest.
Am Abend traf man sich zu einem guten Essen im Hotelrestaurant.
Samstagvormittag ging es dann zu einer Besichtigung ins Schloss Bückeburg, eines der schönsten Schlösser in Niedersachsen! Es ist noch heute die Residenz der Fürsten zu Schaumburg-Lippe und natürlich ein besonderes Schmuckstück der Renaissance im Schaumburger Land. Bei der Schlossführung beeindrucken der “Goldene Saal” mit der berühmten “Götterpforte” und auch den “Großen Festsaal” darf man sich nicht entgehen lassen, fantastisch und beeindruckend das Deckengemälde. Ebenfalls sehenswert ist die Schlosskapelle mit ihren aufwendigen, vergoldeten Schnitzereien.
Ein weiteres Highlight ist die “Fürstliche Hofreitschule”. Wir warfen einen Blick in die Stallungen mit 18 edlen Hengsten und dem Renaissance-Reithaus.
Umgeben ist das Schloss von einem gepflegten Park in englischem Landschaftsstil durch den wir dann noch einen kleinen Spaziergang machten und uns anschließend im Schloss-Cafe eine Stück Kuchen gönnten.
Für den Abend war dann eine Stadtführung geplant. Uns führte der Gang zunächst auf den Marktplatz direkt vor ein Denkmal: das erste Nachtwächter-Denkmal Deutsch-lands. Ein bronzener Bursche steht da, schnauzbärtig und breitbeinig in pelzbesetztem Mantel, Hut und Stiefeln. In der Linken hält er eine mächtige Hellebarde, in der Rechten sein Signalhorn. Vor den Füßen ist eine Laterne abgestellt. Es scheint, als habe er gerade zum Anblasen Aufstellung genommen und zum Ausrufen der Zeit, wie dies die Wächter der mittelalterlichen Städte auf vorgeschriebenen "Schreiplätzen" Nächtens zu tun pflegten.
Und dann trauten wir unseren Augen nicht - Bewegte sich da nicht der Nachtwächter? Huschte er nicht eben über den Platz? Und da: Rufe und Hornsignale! Der Nachtwächter ist tatsächlich lebendig geworden. Er zog mit uns seine Runde durch die abendlichen Gassen, zeigte uns auf dem Kirchturm Rinteln von oben und wir lauschten den Geschichten von vergangenen Zeiten, den Erklärungen zu markanten Häusern und Flecken der Stadt und den Anekdoten aus dem Wirkungskreis des Nachtwächters. Und jetzt weiß ein jeder von uns, warum der Posten des Vorsitzenden in früherer Zeit nicht immer so toll war. ;-)
Mit einem gemütlichen Abendessen ließen wir den Samstag ausklingen.
Am Sonntag starteten wir dann mit einem ausgiebigen Frühstück und machten uns danach auf zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal dem Wahrzeichen der Stadt Porta Westfalica. - Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal ist ein Denk-mal zu Ehren von Kaiser Wilhelm I., das die damalige preußische Provinz Westfalen 1892–1896 errichten ließ. Es wurde an der Ostflanke des Wittekindsberges an der Porta Westfalica errichtet.
Bei strahlendem Sonnenschein wanderten wir noch eine kleine Runde durchs Gelände um anschließend alle wieder die Heimreise anzutreten.
Fazit – ein rundherum gelungenes Wochenende!!! Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr! Wo es dann hingeht??? – Wird noch nicht verraten!!!

 

D.Sp.

 

 

 

aktualisiert am 16. Oktober 2017

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