Hist. Ausstellung

 

 

 

Überaus gut besuchte Historische Ausstellung in Freisenbruch

Zufrieden blicken die KAB St. Antonius Essen-Freisenbruch und das Steeler Archiv auf eine sehr gut besuchte Ausstellung „Aus Friesenbrouke ist Freisenbruch geworden“ über Freisenbruch und die Geschichte KAB im Pfarrheim St. Antonius, zurück.

Vom 26. Mai – bis zum 3. Juni 2012 bot das Pfarrheim vielen Bewohnern aus Freisenbruch und Umgebung einen geschichtlichen Rückblick in das Leben der Bewohner dieses Stadtteils. Und viele kamen. Insgesamt haben über 500 Personen die Ausstellung besucht und die ausgezeichnete Gelegenheit genutzt, ihre Erinnerungen aufzufrischen oder etwas vom früheren Dorfleben zu erfahren. Sie bot besondere Aspekte unserer geschichtlichen Heimat von der alten Bauernschaft bis zum heutigen Stadtteil.

 

Freisenbruch war ursprünglich eine reine Bauerschaft und hat sich von einer durch den Bergbau geprägten Gemeinde während des Industriezeitalters zu einem Stadtteil mit umfangreicher Wohnbebauung entwickelt. Erstmals erwähnt wurde Freisenbruch im Jahre 1047 in einer Urkunde des Klosters Werden.

Freisenbruch ist ein vom Wandel geprägter Stadtteil. 1798 lebten in 21 Häusern lediglich 102 Menschen in 23 Familien. Von den 23 Familienvätern waren 12 Bauern, 2 Leinweber und lediglich 4 Bergleute.

Mitte des 19. Jahrhunderts – 1856 wurde der erste Schacht der Zeche Eintracht Tiefbau abgeteuft – hatte sich die Einwohnerzahl verzwanzigfacht und um 1900 lebten hier über 6000 Menschen. In dieser Zeit wurde die katholische (1893) und die evangelische Schule (1897) eingerichtet, die Kirche St. Antonius wird 1901 geweiht.

1910 arbeiteten über 2000 Bergleute auf Eintracht Tiefbau, 1925 wurde die Zeche stillgelegt. In dieser Zeit fiel die Aufforstung des Bergmannsbuschs zu einem Naherholungsgebiet, das „Waldstadion“ wurde 1931 eingeweiht.

Mitte der 1960er Jahre wurde auf dem ehemaligen Gelände des Bauernhofs Bergmann das Wohnquartier Bergmannsfeld gebaut, in dem heute in ca. 1.800 Wohnungen 5.000 Bewohner leben, Das Bürgerhaus Oststadt und das Schwimmzentrum Oststadt wurden in dem Zusammenhang in den 1970er Jahren errichtet.

Auch die Geschichte der KAB St. Antonius, die mit ihren 125 Jahren der älteste Verein der Gemeinde ist, wurde durch viele Schriften und Ausstellungsstücke  umfangreich gewürdigt.

 

Die Auswahl der zahlreichen Bilder, Karten und Pläne aus alter und neuer Zeit und die erklärenden Texte haben das Steeler Archiv und die Beteiligten der KAB ganz hervorragend getroffen und zu dieser Ausstellung zusammengebracht.

Feste, Gebäude, Straßen, Lebensabschnitte im Leben der Menschen, Soldatenzeit, Vereinsleben,  Schulwesen und Kindergärten, Kleingewerbe und Einzelhandelsgeschäfte sind  festgehalten worden, die uns Heutigen wertvolle Dokumentationen einer vergangenen Zeit sind.

Auch das Rahmenprogramm zur Ausstellung mit Führung, Exkursionen und einem Vortrag wurde vom Publikum sehr gut angenommen!

Den Verantwortlichen von KAB und Steeler Archiv gilt unser besonderer Dank und Anerkennung für eine sehr gelungene Veranstaltung!!

 

 

aktualisiert am 18. September 2017

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